»

 


copyright Nathalie Arun Tusche, Pigmente, Öl, Sand auf Leinwand  2 Leinwände als Diptychon insgesamt B 2,30 m x H 1,90  Eisengittermatten, Mullbinden, Basaltasche, Hämatit, Federn am Boden B 2,30 m x H 1 cm x T 1 m
copyright Nathalie Arun Tusche, Pigmente, Öl, Sand auf Leinwand 2 Leinwände als Diptychon insgesamt B 2,30 m x H 1,90 Eisengittermatten, Mullbinden, Basaltasche, Hämatit, Federn am Boden B 2,30 m x H 1 cm x T 1 m
 

 

Beschreibung:

Im Kreuzgang und im Fürstensaal der kurfürstlichen Residenz stellen Künstler der europäischen Vereinigung aus Eifel und Ardennen (EVBK) ihre Werke aus. Die Künstlerinnen und Künstler kommen aus Belgien, Frankreich, Luxemburg, Deutschland und den Niederlanden. Jährlich wird dem besten Künstler der "Kaiser-Lothar-Preis" verliehen. Im Jahr 2013 unter Beteiligung polnischer Künstler.

Blood Ashes Hope

Installation von Nathalie Arun

 

Tusche, Pigmente, Öl, Sand auf Leinwand

2 Leinwände als Diptychon insgesamt B 2,30 m x H 1,90

Eisengittermatten, Mullbinden, Basaltasche, Hämatit, Federn am Boden B 2,30 m x H 1 cm x T 1 m

 

Die Installation verarbeitet assoziativ aktuelle Gewalttaten in Situationen von Krieg und Verbrechen. Einzeltaten, die international bekannt werden, machen öffentlich, was strukturell überall vorhanden ist und sich in der Installation Blood Ashes Hope spiegelt:

 

Eine ständige Wiederholung gewalttätiger Muster – hier in sich überall auf der Leinwand wiederholenden blutroten Mustern dargestellt - , die sich auf allen Ebenen der Gesellschaft findet. Daneben, darin verwoben, dahinterliegend überall Spuren von Feinheit, Weichheit, kultureller Blüte und Hoffnung (hier in Gold dargestellt) und Landschaft, die durch schwarze Gitter überlagert werden.

 

Asche – als schwarzes Rastermuster auf der Leinwand – und als Basaltasche am Boden symbolisiert das Todbringende der seelischen Gewaltmuster. Auf der Leinwand und in der Basaltasche am Boden findet sich ein wildes Durcheinander von Trittspuren, die auf die chaotische entmenschlichte Gewalt hindeuten. Individualität verschwimmt im Bild wie am Boden – Leichtigkeit und unbeschwertes Leben geraten in den Hintergrund oder verlöschen.

 

Die Installation zeichnet die strukturellen Probleme in den Musterfeldern der Eisengittermatten nach: die erste Gittermatte beherbergt die Spuren des vergossenen Blutes in Form von roten Spuren auf Mullbinden, die Mitte zeigt in der Basaltasche wilde Trittspuren und einige Spuren von Hämatitsteinen.

 

Die Installation zeigt ganz rechts Hinweise auf Heilung und strukturelle Veränderung: helle weiche Federn zwischen Eisengitterstäben.

letzte Änderung 8.03.2019